Ziel der Backend-Programmierung im Rahmen der App-Entwicklung ist die schnelle Bereitstellung aller Funktionen und Schnittstellen zur Umsetzung mobiler User Interfaces. Für jede App ein individuelles mobile Backend neu zu programmieren, führt zu arbeits- und zeitintensiven Entwicklungsphasen, welche ein App-Projekt unnötig verzögern können. Der Einsatz eines Mobile-Backend-as-a-Service (mBaaS) verkürzt hingegen die Backend-Entwicklung für mobile Individualsoftware um bis zu 80 % durch die Bereitstellung von Standardfunktionen aus der Cloud.

Erfolgsfaktor Zeit – Mit mBaaS die Time-to-Market verkürzen__

Web-Apps, native Anwendungen oder IoT-Apps sind essentieller Bestandteil jeder Digital Enterprise-Strategie. Erfolgreiche Digitalstrategien und dazugehörige Services wie Apps reagieren schnell und agil auf volatile Anforderungen, Wettbewerbsdruck und neue Chancen. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, stets wachsenden Anforderungen mit kurzen Entwicklungszeiten und rasch aufeinanderfolgenden Releases zu vereinbaren. Datenbanken, Business-Logik, Server, Datenmodell, App-Code und Schnittstelle zur Bereitstellung von Daten – Bei der näheren Betrachtung der Programmierschichten von mobilen Anwendungen zeigt sich schnell, dass der meiste Entwicklungsaufwand im Backend liegt. Dank der mBaaS-Cloudlösung können Unternehmen vorhandene, bewährte Standardfunktionen einsetzen. Mobile-Backend-as-a-Service (mBaaS) ist ein Lösungsansatz, um die Backend-Integration drastisch zu vereinfachen und so eine schnelle, einfache App-Entwicklung zu ermöglichen.

„Die effizienteste Variante ist der Einsatz eines Mobile-Backend aus der Cloud. Damit wird in Projekten der Aufwand für Entwicklung, Infrastruktur sowie Wartung drastisch reduziert.“

Christian Sauter, Geschäftsführer Almato

mBaaS als Enabler mobiler Lösungen

Für die Bereitstellung mobiler Services, wie zum Beispiel location-based Services (Geolocation) im Kontext von Shopping- oder Mobile Payment-Apps , ist das Backend essentiell. Oftmals werden Backends für solche Anwendungen jedoch noch individuell entwickelt und auf dedizierten Infrastrukturen betrieben. Dies ist zeitaufwendig und unwirtschaftlich. Durch den Einsatz eines Mobile-Backend-as-a-Service können Unternehmen, neben eine drastisch verkürzten Entwicklungszeit, Aufwände bei der initialen Erstellung und im Betrieb einer mobilen Anwendung reduzieren. So entfällt durch den Einsatz einer bereits bestehenden Backend-Platform die oftmals aufwendige Backend-Entwicklung, Investition in Infrastrukturen, Wartung, Konfiguration sowie Dokumentation von APIs, da bewährte Standard-Komponente zum Einsatz kommen.

So ist es beispielsweise unter Einsatz der mBaaS-Platform ohne zusätzliche Backend-Entwicklung möglich, einen Produkt-Konfigurator zu entwickeln, der alle benötigten Produktdaten sicher und performant in der Cloud verarbeitet, Bilder je nach Display-Größe skaliert, per Geolocation den nächsten Store in der Nähe ermittelt, den User per Push Notifikation über Angebote und Lieferstatus informiert und ihm erlaubt die fertige Planung per Social Media zu teilen.

Senkung der Betriebskosten mit Mobile-Backend-as-a-Service

Neben den verkürzten Innovationszyklen profitieren Anwendungsunternehmen von bedarfsgerechter Skalierung der Cloud-Lösung. Durch den Einsatz eines Backends-as-a-Service können Synergie- und Skaleneffekte genutzt werden: Einer App steht jederzeit die Kapazität zur Verfügung, die benötigt wird. So können – etwa in Sales und Shopping-Apps saisonale Schwankungen einfach abgefedert werden.
Zusätzlich sind Server, Storage, Backup, Patch-Level, Monitoring sowie die Anbindung immer auf dem aktuellsten Stand.

Welche Funktionen bietet mBaaS?

Cloud-Betrieb, Skalierbarkeit, Security und Availability, die Anbindung an externe APIs, Nutzerverwaltung und weitere standardisierte Aufgaben werden als kombinierte Services erbracht. So eignet sich Backend aus der Cloud insbesondere, um unterschiedlichste Applikationen für mobile Geräte sowie Rich Clients zu realisieren und bietet einen individuell erweiterbaren Funktionsumfang:

  • Problemlose Anbindung an externe Schnittstellen für eine optimale Integration.
  • mBaaS ermöglicht die Nutzerverwaltung, das heißt User können angelegt, Log-In Funktionen festgelegt und das Passwort-Management definiert werden.
  • Rollen und Rechte können detailliert und je nach Bedarf zugeteilt werden, wodurch Security sichergestellt wird.
  • Push Notification können plattformübergreifend in den mobilen Endgeräten registrierter Nutzer ausgelöst werden.
  • Anwendungsdaten sowie binäre Objekte können in der Cloud abgelegt werden – noSQL ermöglicht schnelle Zugriffsgeschwindigkeiten.
  • Analytics und Monitoring-Funktionen bieten Unternehmen die Chance, Nutzerverhalten zu beobachten und auszuwerten.
  • Standortspezifische Informationen, Dienstleistungen und Angebote können mit Geolocation ausgespielt werden.
  • Tweets, Kommentare und Posts von Nutzer werden mit einer Social Media-Integration angebunden
  • Image Scaler passen Bilddaten an individuelle, mobile Displays an und stellen so eine optimale UX bei gleichzeitig maximaler Performance sicher.

Zusätzlich zu den existierenden Funktionen ist es problemlos möglich, den Funktionsumfang individuell zu erweitern und problemlos in das Backend zu integrieren.

mBaaS erleichtert die Entwicklung und verkürzt Innovationszyklen

mBaaS ist eine wirtschaftliche Alternative zur klassischen Backend-Entwicklung. Letztere wird durch den Einsatz von Standardkomponenten aus der Cloud um bis zu 80 % verkürzt und somit eine kurze Time-to-Market, signifikanten Aufwandseinsparungen sowie eine höhere Softwarequalität in App-Projekten ermöglicht. Je nach Branche stehen hier unterschiedliche Vorteile im Fokus: In der Finanzbranche wird insbesondere der zuverlässige und sichere Betrieb geschätzt, während in Retail-Projekten insbesondere kurze Entwicklungszeiten und Skalierbarkeit überzeugen.

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