Podcastfolge | Andrea Schmitz von St. Oberholz Consulting über die neue Definition von Arbeit

Vorstellung der Person__

Andrea Schmitz ist immer am Puls der Zeit und dieser manchmal auch einen Schritt voraus … so hat sie z. B. schon vor 19 Jahren über NFC-Zahlung an der Kasse nachgedacht, als das für die meisten noch unvorstellbar war. Einen Großteil ihrer beruflichen Laufbahn verbrachte sie im Metro-Konzern, wo sie nicht nur internationale HR-Projekte zum Erfolg geführt hat, sondern dabei auch stetig Aufbauarbeit geleistet hat, zum Beispiel bei der Einführung von agilem Arbeiten. Was sie seit jeher beschäftigt, ist die Art und Weise, wie wir arbeiten. Mit St. Oberholz Consulting, einer ganz besonderen Beratung, die aus dem ersten Co-Working-Café in Europa hervorging, berät sie heute Teams dabei, wie sie in ihrer Arbeit wirksamer werden, um als Menschen glücklicher und als Organisation erfolgreicher zu werden.

„Wir haben einen Plan, ein Ziel, das ist ganz wichtig. Aber der Weg dahin zeichnet sich durch unterschiedliche Wege, Umleitungen und Einbahnstraßen aus.“

Andrea Schmitz, St. Oberholz Consulting

Thema: Die neue Definition von Arbeit__

Wir sprechen mit Andrea Schmitz über die Veränderung von Arbeit und der Arbeitsplätze im Wandel der Zeit. Von neuen Formen der Zusammenarbeit bei den Mitarbeitern, über digitale Tools, bis hin zu neuen Wertekonstrukten, der Selbstverständlichkeit von Sneakers im Büro und welche neue Rolle die Führung in dieser Arbeitswelt einnimmt. Sie erklärt uns, warum sie den Begriff „New Work“ nicht mag und weshalb man stattdessen besonders auf die Wirksamkeit von Arbeit achten sollte. Wir erfahren von Andrea, wie man Arbeit optimiert und sie bestmöglich mit Erholung ausgleicht und warum für sie besonders in der Digitalisierung „zum Anmachen auch Ausmachen gehört“.

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Just add your 2 cents: 5 schnelle Fragen an Andrea Schmitz__

  1. Welche Grundsätze verfolgst du in deiner täglichen Arbeit? Wir haben bei St. Oberholz ein A bis Z. Ich mache da jetzt meine drei draus, die mich bei meiner täglichen Arbeit begleiten: Eigeninitiative, Verbindlichkeit und Freude.
  2. Welche Technologie findest du im Kontext der Digitalisierung interessant? Ich finde die Thematik der Smart Spaces enorm spannend. Also: Wie kann Digitalisierung aus Räumen wirklich intelligente Räume machen und Prozesse und das Zusammenarbeiten mit neuen Szenarien versehen und Dinge tun, die man vorher nicht für möglich gehalten hat. Das andere Thema ist nicht direkt eine Technologie, sondern betrifft die ganze Frage der digitalen Ethik, den Datenschutz, der unconscious biases. Wie kriegt man sowas wieder raus?
  3. Wie häufig schaust du täglich auf dein Smartphone? Ist das nicht auch schon digital verfügbar? Die Frage ist wahrscheinlich eher: Wie häufig nicht … Ich sage es mal so: Mein einjähriger Sohn nimmt, wenn ich hallo sage, alles was ich in den Fingern habe und hält es sich ans Ohr. Also anscheinend häufig …
  4. Hast du eine Tages- oder Morgenroutine? Die habe ich auch, aber anders als man meinen würde … 6:00 Uhr aufstehen, duschen, Kindergarten-Brotdosen fertig machen, Frühstück servieren für die Kinder, dann meinen Kaffee machen, Zeitung lesen, durchatmen, Attacke!
  5. Welche berühmte Persönlichkeit würdest du gerne mal treffen und warum? Ich würde mir jemanden zum Gespräch wünschen, der schon vor vielen tausend Jahren gute Gedanken hatte: Konfuzius. Ich würde ihn befragen wollen, was ihm heute zu unserer Welt so einfällt, der ja auch damals schon sehr viele weise Worte von sich gab, ohne zu wissen in welcher Welt wir uns heute befinden.

Wo würdest du digitalisieren, wenn es keine Grenzen gäbe, was Budget, Technologie oder Sicherheit angeht?

Da hab ich was! Ich habe keine Schulkinder, aber durch Corona so einiges mitbekommen. Es wäre der Bereich der Bildung. Verrückt ist eigentlich nur, es gibt ja alles: Es gibt Budgets ohne Ende, die Technologien sind da, Security kann man lösen. Und doch passiert es irgendwie zu langsam.

Shownotes__

03:40Die Veränderung von Andreas persönlicher Arbeitswelt und ihre Beobachtungen in Unternehmen
06:30Auswirkungen der Veränderungen auf den Menschen
09:00Das Zusammenspiel von Bottom-up und Top-down als Erfolgsfaktor
10:55Die Schwierigkeit hinter dem Begriff „New Work“
13:00Welcher Denkansatz steckt hinter „Redefining New & Work“ und wirksamem Arbeiten?
14:58Wie funktioniert der „Lean Change Ansatz“?
19:13Offline-Effekte der neuen Arbeitswelt
22:18Die Bedeutung der Work-Life-Balance in einer neuen Arbeitswelt
29:58Just add your 2 cents – 5 schnelle Fragen an Andrea Schmitz

Links zur Folge__

  1. Der Lean Change Ansatz von Jason Little.
  2. Oberholz Coffee am Rosenthaler Platz in Berlin.

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